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Lieber Katzenfreund,
im neuen Zuhause mit
Ihrem Schützling angekommen sollten
Sie Folgendes beachten: Ihre neue
Samtpfote benötigt einige Wochen Eingewöhnungszeit,
denn es wird seine Mutter und die Geschwister
als Spielkameraden sicherlich vermissen
und auch traurig sein.
Zeigen Sie Ihrem Kätzchen bei der Ankunft
im neuen Zuhause das Katzenklo sowie den
Futterplatz und lassen Sie sie danach erst
einmal in Ruhe die neue und ungewohnte Umgebung
erforschen.
Bedrängen Sie die Katze nicht unnötig,
was besonders für Kinder gilt, und
vermeiden Sie anfangs Lärm, Kindergeschrei
oder anderen Stress, um sie nicht zu verängstigen.
Bedenken Sie, dass die Samtpfote mit Impfungen,
Entwurmungen und Trennung von seinem alten
Zuhause und der Mutter sowie der Geschwister
in dem jungen Leben bereits viel in relativ
kurzer Zeit verkraften musste.
Der Futterplatz sollte
sich in einer ruhigen Ecke befinden-also
nicht gerade im Durchgangsverkehr, damit
die Samtpfote auch in Ruhe fressen kann.
Das Wasser sollte einige Meter
entfernt vom Futterplatz angeboten werden.
Es sollte stets frisch sein und in einem
nicht zu kleinen Gefäß angeboten
werden. Um die Wasseraufnahme zu fördern,
was wiederum Harngrießbildung vorbeugt,
hat sich inzwischen ein Trinkbrunnen bestens
bewährt. Reichen Sie bitte niemals
normale Milch, denn diese führt unweigerlich
zu Durchfall. Falls Sie gerne Milch anbieten
wollen, greifen Sie bitte auf die im Tierhandel
angebotene Katzenmilch zurück, die
extra auf die Bedürfnisse einer Katze
abgestimmt ist.
Die Katzentoilette sollte
sich wenn möglich nicht im gleichen
Raum wie der Futterplatz befinden. Achten
Sie unbedingt auf regelmäßige
Reinigung der Katzentoilette, die Katze
dankt es mit absoluter Sauberkeit ihrerseits.
Bei der Fütterung sollten
Sie stets darauf achten dass das angebotene
Futter Raumtemperatur hat und niemals aus
dem Kühlschrank füttern. Reste
hiervon sollten nicht länger als eine
Stunde stehen bleiben, da sie besonders
im Sommer schnell verderben können
und zu Magen Darm Störungen führen
können.
Generell verboten ist die
Fütterung von rohem Schweinfleisch,
egal ob Hack/Mett oder dergleichen.
Nassfutter sollte nur morgens und abends
angeboten werden, damit die Katze auch Trockenfutter
zu sich nimmt; dieses sollte Tag und Nacht
bereit stehen. Bei der Auswahl sollte hochwertiges
Futter favorisiert werden, z.B. Orijen,
Royal Canin oder Hills.
Trockenfutter als Hauptnahrung macht sich
in einem glänzenden Fell, gesunden
Zähnen und Zahnfleisch, sowie einer
optimalen Verdauung bemerkbar.
Das Baden der
Samtpfote sollte nur im Notfall geschehen.
Durch das Trockenlecken nach einem Bad können
viele Haare verschluckt werden, die den
Magen nicht passieren können und somit
erbrochen werden von Ihrem Schützling.
Haarballen im Magen können auf Dauer
zu ernsten Problemen führen. Deshalb
ist es ratsam, besonders im Frühjahr
beim Fellwechsel die Katze häufiger
zu kämmen und so von losen Haaren zu
befreien. Auch hat sich die Gabe von MALT
Paste bewährt, da die verschluckten
Haare besser verdaut werden können.
Sollten gelegentlich Kotreste im Fell hängen
bleiben, können diese mit etwas Toilettenpapier
entfernt werden und später wenn sie
angetrocknet sind, einfach ausgekämmt
werden.
Durchfall muss immer ernst
genommen werden! Der Kot sollte bei einer
Katze dunkel und fest sein. Bei einem jungen
Kätzchen kann Durchfall schnell zur
Austrocknung des Körpers führen
und somit lebensbedrohlich für das
Katzenkind werden. Wenn die Ursache des
Durchfalls abgeklärt ist (z.B. Stresserscheinungen,
ungeeignetes Futter, Fressen von giftigen
Pflanzenteilen, Parasitenbefall...), kann
mit geeigneten Mitteln entgegen gewirkt
werden. Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt
beraten. Eine zusätzliche Entwurmung
kann auch Abhilfe schaffen. Es wird empfohlen
die Katze zwei Mal jährlich zu entwurmen,
wenigstens aber einmal eine Woche vor der
jährlichen Wiederholungsimpfung gegen
Katzenseuche/Schnupfen.
Regelmäßige Entwurmung und Impfung
Ihres Lieblings ist auch für eine reine
Wohnungskatze unerlässlich. Durch das
Fangen von Fliegen können Wurmeier
übertragen und andere Krankheitserreger
können mit den Schuhen ins Haus getragen
werden.
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