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Meine Gedanken zum Preis einer Rassekatze
mal auf eine andere Art dargelegt.
Also,
ich sehe den Preis einer Norwegischen Waldkatze
auch als eine Art Versicherung damit es
meinen Kätzchen bei den neuen Besitzern
gut geht!
Es gibt
immer noch viele Menschen, bei denen sich
der Wert eines Tieres oder sonstiger Anschaffungen,
nach dem Kaufpreis richtet. Billigware landet
schnell im Müll und geschenkte Kätzchen
leider oft im Tierheim. Dem zur Folge lassen
Tierliebhaber einer teuren Rassekatze selbstverständlich
alle notwendigen und zusätzlichen Gesundheitsvorsorgemaßnamen
ihrem Tier zuteil werden, gerne kauft man
auch hochwertiges Futter und so wünsche
ich es mir ja auch für die Zukunft
meiner Kätzchen.
Es
denken glücklicherweise nicht alle
Katzenbesitzer so, aber man kann keinem
Menschen hinter die Stirn sehen. Wem also
eine Rassekatze zu teuer ist, der will sich
vielleicht auch nicht die notwendigen Tierarztkosten,
Impfungen und hochwertiges Futter leisten.
Ein
Kätzchen aus einer Rassekatzenzucht
kostet zwischen 550 und 850 Euro, dass ist
von Züchter zu Züchter sehr unterschiedlich.
Der Preis einer Rassekatze richtet sich
unter anderem danach ob es sich um ein Liebhabertier
oder eine Zuchtkatze handelt, oder in welcher
Region der Züchter wohnt.

Ich
habe immer mal wieder erlebt das Käufer
einer sogenannten "Rassekatze",
für die sie günstige Preise bezahlt
haben, nicht lange Freude an dieser Katze
hatten und dann doch zum Züchter/Tierarzt
gegangen sind um sich Hilfe zu holen, leider
oft für die armen kranken Kreaturen
zu spät. Aus rationalen/lieblosen Gründen,
denn sie sollen ja Geld einbringen nicht
etwa Kosten verursachen, sind diese Tiere
die in irgendwelchen Abstellräumlichkeiten
ihre erste zu kurze Zeit bei einer ausgemergelten
Mutter verbrachten, oft unterernährt
und krank. Diese Katzen erhalten die für
sie notwendigen Entwurmungen/Impfungen und
Futter aus Kostengründen nicht, ganz
zu schweigen von menschlicher Zuwendung
und Liebe. Die anfängliche Freude über
das sogenannte Schnäppchen ist bald
verschwunden und es musten nicht selten
Geldbeträge, die man glaubte eingespart
zu haben, dann dem Tierarzt als Honorar
übergeben werden. Leider konnte so
mancher Tierarzt selbst beim besten Willen
den kranken Kätzchen nicht mehr helfen,
oder nur mit einer erlösenden Spritze.
Hier eine wahre Begebenheit
erzählt von einem Besucher meiner Homepage
und für Andere zur Verfügung gestellt.
......Ich habe mir die Geschichte der Hündin
"Lea"
durchgelesen. Vor einigen Monaten habe ich
den Selben Fehler gemacht, und ein "Schnäppchen"
gekauft.
Ich liebe Tiere über Alles, und bin
total begeistert von den Waldkatzen! Aber
leider bin ich nicht finanziell in der Lage
eine Waldkatze zu kaufen, da der Preis bei
über 500 € liegt. Ich habe ein
großes Herz und auch sehr viel Liebe
zu verschenken und wollte daher DIESE eine
Katze. Es war eine wunderschöne Maine
Coon für 150,- Ich habe zuvor nie etwas
von Massenzucht und derartiges gehört
und dachte: "warum nicht?!" Natürlich
würde ich auch mehr Geld dafür
hergeben, für so ein wunderschönes,
liebevolles Kätzchen aber wie gesagt
fehlen mir die Mittel dazu. Also gut, ich
habe meinen Coonie "Tiger" genannt
und habe ihn von der ersten Sekunde an abgöttisch
geliebt. Als dann alles fertig war, die
Katzenmöbel, Futter, etc. gekauft war
und Tiger auch schon bei mir eingezogen
ist - war ich überglücklich!
Also auf das Kätzchen bin ich damals
durch die Internetseite "dhd24"
aufmerksam geworden. Als ich dann zu diesem
Mistkerl gekommen bin um die Katzen anzuschauen
habe ich natürlich auch nach den Elterntieren
gefragt (ob ich sie mir ansehen darf) Der
meinte nur, dass der Vater einem anderen
Züchter gehört und die Mutter
wohl irgendwo draußen rum rennt und
dass dieses kleine "Viech" das
letzte ist was er noch hat. Es hat mir so
leid getan das Kätzchen... na ja...
ich gab ihm also das Geld und ging nachhause.
Als ich ihn angerufen habe, wo mein Kätzchen
krank wurde ging nur die Mailbox dran (eine
polnisch -sprechende Mailbox)
Der erste Tierarztbesuch folgte bereits
nach 2 Wochen, als ich neben meinem geliebten
Tiger aufwachte und er sehr aggressiv war.
Er weigerte sich zu essen und zu trinken
und verkroch sich 2 Tage lang unter der
Couch. Er fauchte als ich versuchte ihn
zu berühren (obwohl er es davor immer
genoss in meinen Armen zu liegen, zu spielen
und zu kuscheln.)
Als ich ihn dann einfach hinter der Couch
rausholte (gegen seinen Willen, er kratzte
und biss wie verrückt) und in seine
Transportbox mit seiner Lieblingsdecke hineinlegte
- hat er nur noch miaut. Es hörte sich
ganz anders an als sonst. So schmerzverzehrt.
Beim Tierarzt angekommen holte ich ihn wider
seinen Willen aus der Box und legte ihn
vorsichtig auf den kalten Tisch. Der Tierarzt
nahm ihn genau unter die Lupe und meinte
sofort, dass er schwer krank ist und viel
jünger ist als vom Verkäufer angegeben.
Er musste zum Zeitpunkt des Verkaufs wohl
erst 9 Wochen gewesen sein, obwohl mir versichert
wurde dass er 12 Wochen alt ist.
Na ja, und so nahm das Ganze seinen Lauf.
Etliche Krankheiten, er sträubte sich
gegen Berührungen, ich musste ihn mit
einer Spritze ernähren. Bis ich schweren
Herzens zum Entschluss kam, dass sein Leben
kein Leben sondern nur noch eine Qual ist.
Ich habe lange mit dem TA geredet und der
meinte, dass mein über alles geliebter
Tiger schon in den wenigen Wochen wie er
alt war, schwerkrank ist und wohl bald sterben
wird. Eine Woche später lies ich mein
Kätzchen einschläfern! Es tat
mir so wahnsinnig leid.
Soviel zum Thema "Schnäppchen"
auf dem Tiermarkt...
Heute wünsche ich mir zwar noch von
ganzen Herzen eine Waldkatze, die mich tröstet
- aber nach wie vor fehlen mir die Mittel.
Was ich mir nun überlegt habe: Ich
spare jetzt einwenig um mir dann, wenn ich
wirklich die Richtige Katze vom Richtigen
Züchter gefunden habe, eine so wunderschöne
norwegische Waldkatze zu kaufen wie du sie
hast ;-)
Meine Anmerkung als Züchter
dazu:
Oft wird aus Kostengründen bei der
Auswahl des zukünftigen Katzenkindes
nicht auf das Umfeld geachtet in dem das
Kätzchen aufgewachsen ist…
Lassen Sie sich Zeit bei der Auswahl Ihrer
Katze und der Zucht, vielleicht können
Sie allmählich etwas zusammensparen,
um dann einem gesunden, fröhlichen
Kätzchen ein neues Zuhause zu schenken.
Es ist nun mal so, dass die Aufzucht der
Katzenbabys uns als Züchter, wenn man
es richtig machen möchte, auch sehr
viel Geld kostet. Wir wollen ja gesunde
und gut sozialisierte Kätzchen an ihre
neuen Besitzer übergeben. Vielleicht
denken Sie auch darüber nach, einen
Kastraten bei sich aufzunehmen, den kann
man mitunter für eine Schutzgebühr
bekommen.
Lesen
Sie bitte noch die Geschichte der kleinen
Lea.
....ich
war halt nur eine Handelsware
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