
schon ist wieder eine ganze
Menge Zeit vergangen, so viele Tage vergangen
und eh man sich versieht schon wider fast
ein Monat ins Lang gezogen.
Kentucky entwickelt sich prächtig,
inzwischen gleicht sich sein Körper
auch an seine Ohre an J
Beide Katzen vertragen sich
mittlerweile richtig gut, liegen abends
unzertrennlich auf dem Sofa oder auf einem
der Stühle.

Doch schon nach kurzer Zeit
langweilt sich der kleine und beginnt den
großen zu mobben.
Beispiel: Cosmo kommt morgens
verschlafen in die Küche um uns zu
begrüßen und wird Opfer einer
reißerischen Attacke. Noch gar nicht
richtig wach, sieht sich Cosmo schon einem
kleinen Studentiger gegenüber, dem
es sichtlich schwerfäll sich nicht
in den Hals von Cosmo zu verbeißen.
Kentucky wird mit der Zeit auch größer
und reißt dann Cosmo auch schon zu
Boden, selbst seine starken Vorderbeine
halten dem Druck nicht mehr stand und knicken
nach vorne ein.
Aber Cosmo könnte ohne
Kentucky schon gar nicht mehr leben. Nichts
ohne den Kleinen, nichts ohne den Großen.
Beide glänzen mit Anwesenheit, wenn
der Besuch in der Tür steht. Und –
da verstehen sich alle Katzenhalter –
um den Finger wickeln können sie doch
nun wirklich jeden. Um die Beine streicheln,
herzhaft miauen – und wenn das noch
nicht alles gewesen ist, wird sich auf den
Rücken geworfen und von links nach
rechts gerollt, nur um das zu bekommen was
sie alles immer noch wollen: Streicheln,
Fressen, streicheln, Fressen, ach übrigens
mein Klo ist dreckig, …

Wir erleben jeden Tag aufs
neue wie toll doch Katzen sind. In diesem
Sinne Grüße aus Berlin
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